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ARBEITEN AUF PAPIER & SCULPTUR Herman Baeten, Helmut Gutbrod, Angelique van Wesemael,Matthias Beckmann, Rachel Kohn
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Mit Herman Baeten, Helmut
Gutbrod und Angelique van Wesemael haben
sich drei in Berlin lebende Künstler zusammengefunden, die sich
in ihren künstlerischen Positionen mit dem grafischen Hochdruck
beschäftigen Der aus Belgien stammende Grafiker Herman Baeten zeigt sich in seinen minimalistischen Holz- und Linolschnitten als strenger Ästhet, der immer wiederkehrende Formen und Linien lebendig werden lässt. Die Verwandlung dieser Lineaturen deutet auf eine verschlüsselte Formensprache hin, die neugierig macht, ein Geheimnis zu entdecken. Etwas Wieder-kehrendes, Variierendes und gleichzeitig Tanzendes gibt den Arbeiten eine besondere eigene Klangfarbe. Eine gekrümmte Form, eine zarte Farbe genügen, um Sprache und Musik zu assoziieren. Es könnten Noten oder Schriftzeichen sein, mit denen der Künstler seine eigene grafische Poesie entwickelt. Helmut Gutbrod entfaltet in seinen Holz- und Linolschnitten
eine transparente grafische Partitur aus tonal abgestimmten Farbflächen
und scherenschnittartig reduzierten figuralen Elementen. Oft integriert
er Nyloprints, die auf Aktfotografien basieren und gestaltet sie durch
Positiv-/Negativumwandlung als abstrakte Licht- und Schattengebilde. Im Mittelpunkt der Arbeit von Angelique van Wesemael stehen
menschliche Figuren - eigentümlich schemen- und puppenhaft gestaltet
- denen tierhafte Wesen gegenübergestellt sind: Hunde, die rundgebogen
zu surrealen Fahrgestellen mutieren, oder ornamentale Flächen aus
Käfern und Insekten, die dem Körper einbeschrieben sind oder
die Personen bekleiden. |